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Geschichte

Freiwillige Feuerwehr Machern

 

gegründet am 4. Dezember 1879

 

-Auszug aus der Chronik-

 

„Was glänzet dort drüben wie Frührotschein erleuchtend den nächtlichen Himmel. Die Glocke heult Sturm in die Nacht hinein es füllt sich die Strasse mit wogenden Reihn. Entsetzen erfaßt das Getümmel. Doch fest und ruhig wie Felsen im Meer so steht Macherns mutvolle Feuerwehr. Es rasseln die Spitzen, es schallt das Signal in Ordnung steht alles beisammen. Es pocht an die Rippen das Herz von Stahl es fliegt wie im Wetter der Blitzesstrahl und eilet zum Orte der Flammen. Und fragst du wer ist dieses eilende Heer? Das ist Macherns mutvolle Feuerwehr. An flammenden Mauern dort klettert´s empor es durchzittert die Seele ein Beben es spähet das Aug´durch den dampfenden Flor und sieh! aus dem brennenden Fenster hervor bringt´s gerettet drei menschliche Leben. Und fragst du, wer´s ist, dort im Flammenmeer? Das ist Macherns mutvolle Feuerwehr. Gar heiß ist der Kampf und schwer ist der Streit des Feuers Wut zu bezwingen, doch endlich sieget die Tapferkeit gekrönt ist der Dienst, dem ihr euch geweiht dem Mutigen lässt´s Gott gelingen. Darum, ihr Männer, so herrlich und hehr heil dir, heil dir, du mutvolle Feuerwehr. Und bleibt von euch einer in Flammenglut es fällt auf dem Felde der Ehren. Der Vater im Himmel, so treu und gut nimmt Witwen und Waisen in seine Hut und trocknet die schmerzlichen Zähren. Schön ist dein Lohn und dein Dienst ist hehr. Drum Gott mit Dir, mutvolle Feuerwehr.“

 

Vorwort

Seit mehr als 150 Jahren gibt es inzwischen Freiwillige Feuerwehren in Deutschland. Vor eineinhalb Jahrhunderten entstand zunächst vereinzelt, dann nach und nach flächendeckend eine organisierte Nothilfe-Organisation auf der Grundlage echter Freiwilliger und engagierten Bürgersinns, die heute aus dem kommunalen Gemeinschaftsleben nicht mehr wegzudenken ist.

 

„Feuerwehr" als Synonym für jederzeit schnelle Hilfe und Gefahrenabwehr, als „Mädchen für alles" in Not und Gefahr -heute zusammengeschlossen im Deutschen Feuerwehrverband als die „früheste, lebendigste und mutigste Bürgerinitiative" in Deutschland.

 

Am Anfang stand das Feuer...

In den frühesten Jahren der Geschichte waren die Bürger den verheerenden Bränden meist schutzlos ausgeliefert. Nachfolgend sollen frühere große Brände erwähnt werden.

 

Hierzu lagen die Statuten der Feuerwehr und die Gründungsurkunde im Original vor sowie Auszüge zum Thema: Freiwilige Feuerwehr aus Machern im Wandel der Zeit – bearbeitet von Ernst Beyreuther, Kantor und Oberlehrer i. R., 1938 Druck von Gustav Jacob, Wurzen.

 

1599 Im Ort ist am 11. März die Schänke weggebrannt.

 

1744 Am 15. Oktober brannten 3 Güter hinter der Kirche nieder. Das Feuer war bei Zickfeld verwahrlost.

 

1760 Feuer im Schloss am 6. Juli.

 

1795 Am 26. März ist das Gut von Zickfeld abermals abgebrannt. Diesmal war das Feuer angelegt worden. Eine herrschaftliche Scheune ist mit verbrannt.

 

1800 Zu Anfang des Jahres wurden zwei Brandbriefe gefunden. Am 25. Oktober brannte die Pfarrpächterwohnung, Kuhstall und Backofen nieder.

 

1816 Am 20. Mai ist Sittens Hintergebäude und herrschaftliche Schäferei mit Wohnhaus abgebrannt. Wie an dem eingemauerten Stein im Schäfereigebäude geschrieben steht, wurde es 1817 von Gottfried Wilhelm Schnetger wieder aufgebaut.

 

1821 Am 28. April ist Sittens Wohnhaus und Stallgebäude sowie ein Teil der Schäferei niedergebrannt.

 

1833 Am 1. Juli brannte die Wassermühle am Mühldamm auf der Ostseite des Mühlteiches nieder.

 

1865 Am 5. Juli Feuer in Voigts Gut.

 

1870 Am 25. Februar Feuer bei Uhlig.

 

1876 Am 6. April brannte der Tanzsaal am Gasthof "Zur Eisenbahn" aus.

Am 6. August brannte die Bäckerei von Kinne nieder.

Am 19. September brannte Wagners Gut nieder.

 

Das Jahr 1876 zeigte auf, dass es notwendig wurde, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Bis zur Gründung von Feuerwehren gab es in den Orten nur Hilfe von den Nachbarn mit bescheidenen Mitteln. Rittergüter -wie Machern- besaßen aber schon Spritzen. In Püchau wurde sogar eine Feuerwehr zu Schloss Püchau gegründet. Volle Unterstützung erhielten die Bewohner in Machern vom Rittergutsbesitzer.

 

Im Jahr 1879 tauchte der Wunsch auf, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Durch den Gemeindevorsteher wurde bekannt gemacht, dass diejenigen Leute, welche gesonnen seien, den Dienst der freiwilligen Feuerwehr zu übernehmen, sollen sich bei ihm melden. Nach kurzer Zeit hatten sich Leute gefunden, den Dienst auszuführen.

 

In einer Sitzung des Gemeinderates zu Machern wegen der Gründung der Feuerwehr wurde der Beschluss gefasst, dass für den Kostenaufwand, welche die Gründung der Feuerwehr erfordert, die Gemeinde selbst aufkommen werde. Der Rittergutsbesitzer Herr Schnettger verbürgt sich, einen Teil beizutragen. Desgleichen hat er die Rittergutsspritze zur Ausbildung und Benutzung übergeben. Die erste Versammlung mit Handwerkern und Bauern fand schon im Juni statt.

 

Es wurde dort die Gründung der FFW in Machern beraten. Man gründete sie, um bei Feuersbrünsten im Ort und außerhalb in geordneter Weise rettend und schützend Beistand zu leisten. Von der königlichen Amtshauptmannschaft wurde das Statut der FFW genehmigt. Der Wehr gehörten 14 Mann aus der Bürgerschaft an. Die Geräte bestanden aus einer Handdruckspritze, Leitern, 3 Signalhörnern und Segel-tucheimern. Die persönliche Ausrüstung bestand aus einem Lederhelm, einer weißen Drillichjacke und einem Leibriemen. Damit übte und löschte man intensiv.

 

Zur ersten Versammlung wurden ein Hauptmann, ein Vize, ein Kassierer, ein Protokollant und ein Rechnungsführer gewählt.

 

Beschlossen wurde, dass jeden Donnerstag ½ 9 Uhr eine Versammlung abgehalten wird.

 

Am 4. Dezember 1879 wurde die Freiwillige Feuerwehr in Machern gegründet. Anfangs wurde mit der Rittergutsspritze geübt und gelöscht.

 

Hier folgt eine Auflistung der weiteren Brände:

 

1879 Am 18. Dezember beantragt Herr Thorand den Kommandanten steuerfrei zu lassen, dies wurde angenommen. Herr Thorand wurde als Fourier (militärischer Dienstgrad) ernannt.

 

Für die Kameradschaftspflege wurde eine Kasse gegründet. Bei jeder Versammlung zahlten die Kameraden 10 Pfennig ein, wer unentschuldigt fehlte musste 20 Pfennig zusätzlich zahlen.

 

Alte Handdruckspritze von 1879

 

1880 Am 21. Mai wurde bei einer Versammlung beschlossen, dass am 13. Juni unter Einladung der Feuerwehren Brandis, Polenz, Püchau und Naunhof das Stiftungsfest nebst Ball abgehalten werden soll. Große Spritzenprobe und Umzug 3 Uhr, Anfang des Balles 5 Uhr. Ferner wurden 36 Mark für 100 Girlanden und 100 Einladungskarten bewilligt.

 

Am 27. Mai wurde die Feuerwehr zum ersten Mal alarmiert und ist in kurzer Zeit nach Brandis abgerückt.

 

Am 13. Juni wurde das Stiftungsfest mit Nachbarwehren nebst Ball abgehalten.

 

Am 25. Juli wurde 3 1/2 Uhr die Feuerwehr alarmiert und rückte mit der Spritze nach Polenz ab.

 

Am 25. Oktober brannten die Pfarrpächterwohnung, der Kuhstall und der Backofen nieder.

 

1886 Am 3. April wurde von Hauptmann Küster vorgebracht, einen Unterstützungsfond zu bilden. Bei Feuergefahr am Tag jeden Kameraden pro Stunde 25 Pfennig Entschädigung zu ersetzen, worauf 10 Mark als Fond der Kasse entnommen wurde, jedes Mitglied pro Monat 10 Pfennig darauf zu entrichten hat. Unsere neue Spritze soll im Laufe der nächste Woche kommen.

 

Am 3. April abends ½ 11 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, wobei 10 Mann zur Brandstelle nach Altenbach rückten. Sie sind nicht zum Einsatz gekommen.

Am 11. April Nachmittag wurde unsere neue Spritze im Beisein des Fabrikanten Müller aus Döbeln sowie der Gemeindemitglieder ausprobiert.

Neue Spritze 1886

Am 20. Juni 1886 wurde die Spritzenweihe durch schönes Wetter begünstigt, es hatten sich eingefunden, die Feuerwehren Brandis, Polenz, Püchau, Sellerhausen, Reudnitz und Stötteritz. In Gemeinschaft und der Spritze rückten wir zum Weiheplatz, wo der Hauptmann seine Ansprache hielt. Hochrufe auf den Rittergutsbesitzer Herrn Schnetger und seiner Frau. Herr Pastor Lohde schritt zur Weihe und in derselben einen jeden ans Herz legte, was eine freiwillige Feuerwehr ist und was dieselbe für einen Zweck hat. Der Pfarrer Lohde hielt die Weiherede. Die Spritze wurde geliefert vom Fabrikanten Müller in Döbeln.

 

Neuere Spritze von 1886 mit Pferdegespann Foto

 

1887 Am 8. Januar wurde beschlossen dem Gemeindevorstand darum zu ersuchen; beim Gemeinderat den Antrag auf Beschaffung von 7 weiteren Uniformen so dass die Zahl der Aktiven auf 25 erhöht werden kann.

 

Es wurde beschlossen, freitags mit der Probe der Musik zu beginnen und jeden Freitag zu üben. Beschlossen wurde auch pro Mann an jedem Abend 2 Glas Bier zu kredenzen und aus der Kasse zu zahlen.

 

 

Am 25. September wurde die Feuerwehr um ½ 1 Uhr nach Bennewitz zum Busch´s Gut alarmiert, kamen nicht zum Einsatz wegen Wassermangel.

 

Am 29. September 1/2 9 Uhr wurde die Feuerwehr nach Dögnitz zu Frobergers Gut alarmiert, sämtliche Kameraden beteiligten sich daran.

 

1888 Am 3. Februar, der Hauptmann macht bekannt, dass seitens der Gemeinde für den etwa eintretenden Feuerfall bei Tage der Feuerwehr 25 Mark bewilligt werden.

 

Am 6. Juli wurde die Wehr abends gegen 6 Uhr alarmiert nach Plagwitz zum Brödelschen Gut. Sie kamen aber nicht zum Einsatz.

 

1889 Am 21. Juni mittags 1 Uhr wurde die Feuerwehr in den Nachbarort Gerichshain zu Brückners Gut alarmiert, wobei unsere Spritze zum Einsatz kam. Gegen 4 Uhr waren wir wieder im Ort.

 

1890 Am 30. März wurde die Feuerwehr in den benachbarten Ort Posthausen alarmiert, wo wir gegen ½ 12 Uhr mit vollständiger Mannschaft ausrückten. Es brannte da selbst die dortige Rittergutsscheune bis auf die Grundmauern nieder. Ab ¾ 2 waren wir wieder im Ort.

 

1891 Am 9. Juni 1891 brannte es erneut in der Wassermühle, hervorgerufen durch Blitzeinschlag, wie das im "Protokollbuch der freiwilligen Feuerwehr von Machern" vermerkt ist. Die Mühle wurde danach wiederhergestellt.

 

1895 Am 6. April, der Hauptmann gibt bekannt das von jetzt ab Pflichtfeuerwehr in Kraft treten muss, es haben sich daher Morgen Sonntagnachmittag 4 Uhr welche, die noch nicht über 40 Jahre und nicht gebrechlich oder geisteskrank noch in Staatsdiensten stehen in Michaels Gasthof persönlich einzufinden.

 

Am 30. August wurde abends ½ 9 Uhr ein Feuer bemerkt, welches in Richtung Lübschütz war. Die Feuerwehr rückte mit der Spritze aus, wir sahen, dass es die Schäferei war. Wir wurden gleich tätig und waren ½ 12 Uhr zurück.

 

Am 21. Dezember am Abend 9 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Es rückten sämtliche Mannschaften mit Spritze und Mannschaftswagen nach Gerichshain aus, wo die Scheune von Süßkinds Gut brannte. Waren ½ 12 Uhr wieder im Ort.

 

1896 Am 1. Februar wurde die Einteilung der Pflichtfeuerwehr vorgenommen. Die älteren zur Wachmannschaft, die jüngeren zur Rettungsmannschaft.

 

Im Jahre 1896 brach ein Feuer in der Holzschneiderei von Thorand aus.

 

1898 Als am 8. Januar abends 8 Uhr im hiesigen Ort Feuer ausbrach, wo die Scheune und der Kegelschub von Hirschens Restaurant brannten nieder. Die Gerichshainer Feuerwehr erhielt eine Prämie, weil sie als erstes Wasser abgaben.

 

Am 11. Januar wurde ½ 3 Uhr Nachmittag von Gerichshain ein Feuer gemeldet. Es brannte die Scheune vom Gutsbesitzer Schuhmann nieder. Die Feuerwehr kam zum Einsatz und war 5 Uhr wieder im Ort. Am gleichen Tag abends 8 Uhr wurde von Brandis Feuer gemeldet. Es brannte in der Kämmerei beim Gutsbesitzer Stor wo die Scheune niederbrannte.

 

1898 Am 9. April hat der königlich-sächsische Militärverein die Genehmigung erteilt, das die Feuerwehr mit teilnehmen kann an dem 70- jährigen Geburtstag sowie dem 25- jährigen Regierungsjubiläum des Sir Majestät König Albert. Am Sonntag 24. April früh ¾ 9 Stellen zur Kirchenparade und Nachmittag ¾ 3 Stellen zur Weihe und setzen einer Königseiche.

 

1900 Am 21. Juni schlug der Blitz in Hermann Offenhauers Scheune, diese brennt völlig nieder.

 

1902 Der größte Brand in Machern bewies am 9. September die Wichtigkeit der Gründung einer Feuerwehr. Ein Großfeuer brach am 9.9.1902 auf dem Rittergut in Machern aus. Das Feuer breitete sich über 5 Scheunen, den Pferdestall und das Wirtschaftsgebäude des Rittergutes aus. Sämtliche Wehren der Umgebung und die Armee aus Wurzen waren zur Brandbekämpfung nach Machern befohlen. Von der Kompanie wurde beschlossen, wegen Beleidigung am Brand die Feuerwehr Püchau von unseren Vergnügen auszuschließen.

 

1903 Am 10. Juni brach ein Feuer in Gerichshain aus. Nach 24 jähriger Tätigkeit wurde das erste Mal die erste Prämie erobert.

 

1906 Am 13. Juni ist das Stallgebäude des Gutsbesitzer Hermann Wagner weggebrannt.

 

1911 In Lübschütz brannte der Schafstall, zur Brandzeit war in Machern gerade Feuerwehrball. Die pflichtbewusste Haltung der Feuerwehrleute ließ sie sofort zum Brandherd eilen. Ihre gute Kleidung konnte sie nicht von der Brandbekämpfung abhalten.

 

1914 Brand bei Böhme, geringe Ausdehnung

 

1929 Im Jahre 1929 begeht die Feuerwehr Machern ihr 50 jähriges Bestehen.

Zur Feier erhielt die FFW eine Motorspritze.

 

Bei dem nun folgendem Sturmangriff, bei welchem die hiesige Schäferei des Rittergutes als Brandobjekt angenommen wurde, musste das Wasser zirka 250 Meter herauf gedrückt werden. Neun Minuten nach Alarm konnte der Brand mit drei Schlauchleitungen bekämpft werden. In der Minute gab die Motorspritze bei der 250 Meter langen Entfernung 600 Liter Wasser.

 

Ebenfalls wurde aus Anlass des 50jährigen Jubiläums der Feuerwehr das Gerätehaus mit elektrischem Strom versorgt. Die Errichtung des Steigerturmes folgte.

 

In der Zeit, als es noch kein Fahrzeug in der Wehr gab, wurde die Mannschaft mit Pferdewagen zur Brandstelle befördert. Es musste die Spritze, das Wasserfass und die Leiter mitgenommen werden. Wöchentlich wurde aufgeteilt wer die Mannschaft, das Wasserfass und die Spritze fahren musste. Dazu wurde ein Plan aufgestellt, der in der Gastwirtschaft aushing.

 

1932 Es brannte das Haus von Hennig in der Kirchgasse restlos aus, nur das Vieh konnte noch gerettet werden. Um die Einsatzbereitschaft zu erhöhen setzte man allerorts Brandprämien aus. Diese bestanden aus 50,- Mark oder einem Fass Bier. Die Feuerwehr Machern holte sich ein paar Mal diese Prämie.

 

Als die Feuerwehr Machern zu einem Einsatz nach Brandis gerufen wurde, brach am Macherner Teichen am Tragkraftspitzenhänger die Achse. Sofort warfen die Feuerwehrmänner alle Geräte auf den Pferdewagen und zogen den defekten TSA hinterher. Trotz dieser Panne trafen sie als erste fremde Wehr ein.

 

1936 Am 2. Mai wird die Feuerwehr Machern als öffentlich anerkannt und jedes Mitglied berechtigt, zum Tragen des Polizeihoheitsabzeichens an der Mütze.

 

1937 Am 2. Januar danken die Sächsischen Tonwerke Brandis für die schnelle Hilfe anlässlich des Brandes und bitten um Kostenrechnung. Am 9. März übersenden die Sächsischen Tonwerke Brandis der Wehr 29,75 Mark, anlässlich unserer Hilfeleistung beim Fabrikbrand.

 

Am 12. Juli wurde die Wehr zu den Lübschützer Tonwerken befohlen, zum Auspumpen der Tongrube. Die Motorspritze hat sich während der Betriebsdauer von 25 Stunden glänzend bewährt.

 

1940 Am 2. März eröffnet der Führer der Wehr den Appell. Es ist ein Schreiben vom Amtsgericht eingegangen, wonach die FFW als Verein aufgehört hat, zu bestehen.

 

1942 Am 4. April war der Generalappell der Feuerwehr. Es wurden 10 Übungen abgehalten und zum Brand einmal nach Zeititz ausgerückt.

 

1943 Am 6. März wurde ein Schreiben des Kreiswehrführers über Eintritt der Feuerwehrmänner zum Kameradschaftsbund der deutschen Polizei-beamten bekannt gegeben. Bei Fliegeralarm ist die Wehr zu alarmieren, bei Leuchtbombenabwurf Treffpunkt Schulkeller. Es werden 18 neue Kameraden verpflichtet.

 

1943 Großer Tag bei der Feuerwehr in Machern. Aus Spenden der Einwohner und Gemeindemitteln wird ein nagelneues Löschfahrzeug Mercedes LF8 mit Anhänger (Neupreis ca. 10.000,00 Reichsmark) gekauft und der Wehr übergeben.

 

1945 Am 26. Januar wurde berichtet über den Brand bei Neuhaus in der Seestraße. Es waren 10 Grad Kälte.

 

Nach Kriegsende bestand die Wehr noch aus 10 Mann. Die Fahrzeuge und Geräte wurden gut über den Krieg gebracht. Durch die gute Pflege der Technik war die Wehr kurz nach dem Krieg wieder eine voll einsatzbereite Wehr.

 

1947 4. Oktober mehrere Einsätze, Waldbrände im Tresenwald vom 01.04. - 17.09.1947, Machern kommt 5x zum Einsatz.

 

1948 Am 23. Juli wird ein Rundschreiben verlesen. Das Stellen einer ständigen Brandwache auf dem höchsten Punkt der Ortschaft ist einzurichten (Brandwache Schlossturm).

 

Im Herbst 1948 wurde die Wehr zur Bekämpfung des Waldbrandes in die Trese gerufen. Durch die große Ausdehnung vernichtete der Brand 75 Hektar Wald. Sämtliche Wehren der Umgebung waren 12 Tage im Einsatz. Mit viel Mühe wurde der Brand gelöscht. Es war eine schwere Arbeit, die von allen Kameraden geleistet wurde. Diese konnten nur mit Brot und Tomaten verpflegt werden.

 

1949 Am 3. September sollen die Bürger der Gemeinde zur Feuerwehr verpflichtet werden und bei Einsätzen alle zu erscheinen haben.

 

1950 Der Himmelfahrtstag, ist ein rabenschwarzer Tag in der Geschichte der Feuerwehr Machern. Das LF8 Mercedes wird an diesem Tag unter Anwendung von Gewalt aus dem Gewahrsam der Gemeinde genommen und der Stadt Colditz übergeben.

 

Die Feuerwehr Machern bekam ein älteres Fahrzeug "Opel mit Vorbaupumpe". Baujahr 1926 aus dem Bestand der Feuerwehr Grimma.

 

Am 4. November wird beschlossen, dass monatlich 4 Mann -je 2 Mann alle 14 Tage die Bauerngehöfte auf Brandsicherheit kontrollieren sollen. Die Feuermeldestellen in der Gemeinde sind nicht ausreichend, das zeigte sich durch den Brand bei Herrn Schneider in der Gartenstadt.

 

1951 Die ehemalige Ortsgefängniszelle baute man als Schulungsraum aus. Am 4. Oktober wurde der Beschluss zum Umsetzen der Sirene auf den Steigerturm gefasst. Nachlässigkeit, vorbeugender Brandschutz in der Luise, erforderte sofortiges Handeln.

 

1953 Am 3. Januar wird der Kamerad Herbert Junge gebeten, in der Schule Unterricht über Brandschutz zu erteilen.

 

1954 Am 23. Januar wird in Bezug auf das 75 jährige Bestehen ein Festausschuss gewählt, der 19.6. als Datum bestimmt.

 

Im Juli kam die Wehr zum Einsatz beim Hochwasser. Beim Mulden-hochwasser im Juli 1954 konnte eine Überflutung des Püchauer Unterdorfes und des Dorfes Dögnitz gerade noch verhindert werden.

 

1955 Die Gründung eines neuen Spielmannszuges, der bis 1960 bestand.

 

1956 Anfang des Jahres kam es zum Einsatz an der Mulde zur Eisbeseitigung.

 

 

1957 Im alten Gerätehaus wurde es immer enger, es wurde kräftig angepackt und der Schulungsraum durch die Kameraden erweitert.

 

1958 Der Zustand des Löschfahrzeuges wurde trotz Bemühungen immer schlimmer. Der Reparaturaufwand stieg enorm an. Es nahte die Stilllegung des Fahrzeuges. Bei Alarm sollte immer ein Traktor den Hänger ziehen, was nicht immer möglich war. So eilte ein Mann auf die B6 und stoppte einen LKW, der den Hänger zum Einsatz zog.

 

Gründung der AG „Junge Brandschutzhelfer“. Somit wurde der Mitglieder-gewinnung Rechnung getragen.

 

1959 Mitte April wurde ein LKW Phänomen Baujahr 1942 vom Typ Granit 1500 A von einer Baufirma aus Wismar im Wert von 3560,-DM gekauft, von der Feuerwehr selbst geholt und in 3 Monaten bei Tag und Nacht durch die Feuerwehr umgebaut.

 

LKW Phänomen Baujahr 1942, Typ Granit 1500 A – Bild

 

Löschfahrzeug Phänomen 1959 aus Wismar geholt und LF8 von 1967 - Bild

 

1962 Es wurde mit den Planungen des Neubaus des Gerätehauses begonnen. 1962 - 1965 Bau des Gerätehauses. Eine enorme Aufgabe die bewältigt werden musste, die Kameradschaft zeigte hier was sie wert war, hunderte Stunden wurden geleistet.

 

Gerätehausneubau 1962 - 1965, mit Abbruchsteinen aus Brandis

 

1967 Der Wehr wurde ein gebrauchtes Fahrzeug LF8/Robur (auch LO genannt) mit Hänger übergeben. Ein neuer Schulungsraum wurde durch die Kameradschaft errichtet.

 

1969 Feier aus Anlass 90 Jahre Feuerwehr Machern

 

1974 Am 11.10. 1974 wurde ein neues Löschfahrzeug übergeben.“

LF8 mit Anhänger von 1974 – Bild

 

1977 Am 1.5.1977 wurde das Richtfest des neu erbauten Schlauchturmes gefeiert."

 

1979 Große Feier anlässlich 100 Jahre FFW Machern

 

1982 Dachstuhlbrand im hinteren Schlossflügel, die Feuerwehr Machern wurde durch umliegende Feuerwehren unterstützt.

 

1987 Im Januar ereignete sich ein Wohnungsbrand im Zeititzer Weg bei Familie Seifert. Dieser war einer der kältesten Einsätze (-15 Grad) und einer der vornehmsten, denn die Feuerwehren Brandis und Machern führten ihre Jahreshauptversammlungen durch, somit erschien man mit Schlips und Kragen an der Einsatzstelle. Dank auch an die Wehren von Gerichshain und Wurzen.

 

1989 Feier anlässlich 110 Jahre Feuerwehr Machern (1879 - 1989)

 

1991 Es wurde der Feuerwehr Machern ein Löschfahrzeug (LF16/W50) übergeben. 40 Kameraden bekamen komplett neue Einsatzsachen. Zur Erhöhung der Einsatzstärke wurde ein gebrauchtes Tanklöschfahrzeug (TLF16 /W50) von der Berufsfeuerwehr Leipzig gekauft.

 

1992 Großer Werkstattbrand in der Stellmacherei Pötzsch in Püchau. Als die Feuerwehr Machern vor Ort war, brannte es bereits in voller Ausdehnung. Am gleichen Abend war die Feuerwehr vorher zum Laubenbrand in Lübschütz.

 

1993 Die Feuerwehr Machern wurde mit einem Löschfahrzeug (1145/1) des Katastrophenschutzes ausgerüstet.

 

1994 Zu DDR-Zeiten gehörten die Feuerwehren Püchau, Lübschütz, Dögnitz, Plagwitz und Nepperwitz zu einem Wirkungsbereich. Heute sind in der Feuerwehr der Gemeinde Machern die vier Ortsfeuerwehren Machern, Gerichshain, Püchau/Plagwitz und Lübschütz zusammengefasst. Am 1. Januar 1994 schloss sich die Gemeinde Püchau dem Gemeindeverband Machern an und am 1. März 1994 kam noch die Gemeinde Gerichshain hinzu. Da es sinnvoll ist, in einer Gemeinde eine einheitliche Feuerwehr zu haben, wurden die Ortswehren Machern, Gerichshain, Püchau, Lübschütz, Dögnitz und Plagwitz im Dezember 1994 zur Feuerwehr der Gemeinde Machern zusammengeschlossen.

 

Seit 1996 besteht die Gemeindefeuerwehr aus den vier oben genannten Ortswehren, das heißt die Feuerwehren von Püchau und Plagwitz haben sich vereinigt, während die Ortsfeuerwehr Dögnitz aufgelöst wurde. Somit entstanden in der neuen Gemeinde 4 Ortsfeuerwehren (Machern, Püchau, Lüb-schütz und Gerichshain). Erster Gemeindewehrleiter wurde Dietmar Müller.

 

1995 Planung und Neubau des Gerätehauses

 

1996 Am 3. Oktober wurde mit dem Bau des neuen Gerätehauses begonnen. Die Feuerwehr Machern übernahm ein Gerätehaus, das nach modernsten Richtlinien gebaut wurde. Um die Sicherheit der Bürger zu erhöhen, kam es nach Beratungen mit dem DRK zu einem Schritt, den man nicht so schnell wiederfindet. Die Kameraden rückten zusammen und ein Rettungswagen zog mit ins Gerätehaus. Bewährt hatte sich dies beim Hochwasser 2002, als die Muldenbrücke gesperrt wurde.

 

Einzug in unserem neuen Feuerwehr-Gerätehaus in Machern, Schlossplatz 9d. Einweihung am 02.10.1996 – Bild gesamte Wehr

 

Dachstuhlbrand des Wohnhauses Luise an der Kreuzung B6 in Machern. Ein Einsatz, der die Feuerwehr Machern und umliegende Wehren forderte. Es wurde zum Glück niemand schwer verletzt. Brandstiftung wird vermutet. Das Wohnhaus ist für mehrere Familien unbewohnbar.

 

Dachstuhlbrand "Haus Luise" 1996 – Bild

 

1997 Am 31.05.1997 kam es zum Großbrand der Kegelhalle in Bennewitz. Auch die Feuerwehr Machern wurde nachalarmiert, da weitere Atem- schutzgeräteträger benötigt wurden.

 

Großbrand in Wurzen im Nahrungsmittelkombinat. Am Mittwoch, dem 24.09.1997 kam es in Wurzen, im Nahrungsmittelkombinat gegen 2:00 Uhr - 14:00 Uhr zum Großbrand einer Produktionsanlage. Es waren mehrere Wehren aus dem Umkreis von Wurzen im Einsatz. Auch die Feuerwehr Machern wurde alarmiert und konnte auf Sicht fahren. Der Feuerschein war bis nach Machern zu sehen. Im Einsatz waren das TLF16 und LF16 Machern.

 

1998 Am 02.04.1998 heulten in Machern tagsüber 2 x die Sirenen. Feueralarm, Reifenlagerbrand in Flößberg an dem kleinen Flüsschen Eula.

 

Am 26.09.1998 ereignete sich in den Nachmittagsstunden ein Bungalowbrand in der Püchauer Straße. Zum Glück wurde niemand verletzt. Jedoch entstand ein hoher Sachschaden. Der Bungalow, der als Wochenendgrundstück genutzt wurde, war nicht mehr bewohnbar.

 

Am 21.10.1998 um 4:44 Uhr heulten die Sirenen in Lübschütz und den umliegenden Ortschaften. Es brannte die Wassermühle.

 

1999 In der Nacht vom 02.06. zum 03.06.1999 kam es in der Früh gegen 03:30 Uhr zu einem Wohnungsbrand in einem Macherner Einfamilienhaus im Zeititzer Weg bei Familie Mekiska. Die Familie mit einem Kind konnte sich über den Balkon retten. Das Terrarium mit Schildkröten wurde unter schwerer Atemschutztechnik gerettet. Jedoch wurde das Gebäude durch den Brand erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

 

Es wurde auch eine Großübung im Hotel Kavaliershaus in Machern durchgeführt. Die Feuerwehren von Gerichshain, Püchau, Lübschütz, Brandis, Wurzen, Beucha und Machern waren im Einsatz.

 

Zur 120 Jahr Feier der Feuerwehr Machern wurde 3 Tage lang ein Fest für die Bürger der Gemeinde Machern veranstaltet. Feuerwehren, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, THW, Polizei zeigten ihr Können. Den Bürgern wurde sehr viel geboten u. a. auch Rundflüge mit dem Hubschrauber. Von 2000 bis dato wurden immer wieder neue Ausrüstungsteile sowie Gerätschaften beschafft und der Wehr übergeben, nur so kann die Feuerwehr den neuen Anforderungen gerecht werden.

 

2001 Im September 2001 nahm die Feuerwehr Machern erstmals an den Highland Games im Schloss zu Machern teil. Sie erhielten einen Pokal „Best dress Team“.

 

2002 Im Mai 2002 fand in Machern ein Löschangriff der Jugendfeuerwehren der umliegenden Ortschaften statt.

 

Am Montag, dem 13.08.2002 kam es zur Hochwasserkatastrophe in Deutschland.

 

Im Zeitraum vom 13.08. - 20.08.2002 waren die Freiwilligen Feuerwehren Machern zur Bekämpfung des Hochwassers im Bereich Lübschütz, Dögnitz, Püchau und teilweise im Bereich Bennewitz (Deuben) eingesetzt. Bei diesen Einsätzen waren alle Ortsfeuerwehren gefordert. Die Mulde trat über ihre Ufer; ließ Dämme brechen und spülte sie weg. Tag und Nacht kämpften die Kameraden gegen die Wassermassen. Nicht nur in der Gemeinde Machern kamen die Feuerwehren zum Einsatz sondern halfen auch in den betroffenen Nachbargemeinden mit. Die Flut war nicht abzuwenden, dafür gab es hinterher umso mehr zu tun, mit Keller auspumpen, Schlamm beseitigen und anderen umfangreichen Aufräumarbeiten.

 

Am schlimmsten hatte es Püchau und Dögnitz getroffen. Die Feuerwehren konnten erst mit dem Abpumpen beginnen, als der Scheitelpunkt erreicht war und das Wasser wieder zurück ging.

 

2003 Am 13.01. kommt es zum Scheunenbrand in Machern Dorfstraße/ Bergstraße (Recyclinghof).

 

Am 28.05.2003 ereignete sich zwischen Machern und Gerichshain ein Unfall mit einem LKW. Der LKW mit Anhänger verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte samt Ladung mit Klärschlamm um in den Straßengraben. Die Feuerwehren von Gerichshain, Püchau, Lübschütz und Machern waren im Einsatz.

 

2004 Macherns Feuerwehr besteht in diesem Jahr seit 125 Jahren. Am 29. und 30.5.2004 wurde ein Großer Helfertag aus Anlass 125 Jahre FFW Machern durchgeführt. Gemeinsam mit den Kameraden des DRK, des THW sowie der Polizei wurde ein Fest von Bürgern für Bürger gestaltet.

 

Anlässlich der Feierlichkeiten gab es die Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

 

Am 14. Oktober 2004 um 10:17 Uhr kam es zum Großeinsatz der Feuerwehren in Gerichshain. Bei Heinz Bade in der Leipziger Straße loderten Flammen aus einem unbewohnten Lehmhaus. Als Einsatzleiter koordinierte Harmut Freitag die Macherner Feuerwehren. Rund 50 Männer und Frauen waren vor Ort. Auch die Feuerwehr Borsdorf wurde alarmiert. Bewohner umstehender Häuser beobachteten von weitem, was geschieht. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, Flammen schlugen aus dem über hundert Jahre alten Lehmhaus. Gegen 12 Uhr war der Brandherd unter Kontrolle. Der Kater Felix konnte aber gerettet werden.

 

2009 Lagerhausbrand und Dachstuhlbrand in Deuben...

 

Am 7. Januar 2009 heulten in der Gemeinde Bennewitz die Sirenen. In der Püchauer Straße in Deuben stand eine Lagerhalle in Flammen. Außerdem hatte das Feuer auf den Dachstuhl des angrenzenden Wohnhauses übergegriffen. Die Löscharbeiten gestalteten sich als schwierig, da noch am Morgen Außentemperaturen von ca. -20°C herrschten. Zur Unterstützung wurden nachgefordert: aus Wurzen eine Drehleiter, ein TLF und ein LF16, aus Brandis eine Drehleiter ein TLF, aus Machern der LF 16, aus Gerichshain ein SW2000, aus Polenz ein LF 16 und aus Naunhof ein TLF. Insgesamt waren 70 Feuerwehrleute im Einsatz.

 

2010 11. /12.06.2010 Feierlichkeiten zum 130 jährigen Jubiläum der FFW Machern.

 

Am 14.06. ereignete sich ein schwerer Unfall in Altenbach, unser Macherner Wehrleiter der als Rettungsassistent zum Einsatz fahren will, wird zum Glück nur leicht verletzt.

 

2011 Am 15.4.2011 erfolgte die Übergabe des durch die Kameradschaft gebauten Feuerwehrfahrzeuges an die Zwergenfeuerwehr. Aus Anlass 15 Jahre Feuerwehr und Rettungswache Machern wurde ein gemeinsamer Tag von DRK und Feuerwehr gestaltet.

 

2012 Schulanfang im August 2012 unserer ABC Schützen in Machern. Was wäre das ohne die Feuerwehr. Wie jedes Jahr unterstützten wir die Grundschule in Machern bei der Einschulung der Jüngsten, die Freude war riesengroß.

 

Am 18.11.2012 gegen 13:40 Uhr kam es in Machern zu einem Wohnungsbrand im Grünen Weg. Bei Ankunft der Feuerwehr Machern qualmte es bereits aus dem Dach. Es war unser größter Brandeinsatz in diesem Jahr.

 

2013 Am 25.02.2013 um 11:10 Uhr kam es zu einem PKW-Brand im Schlossblick.

 

Ende Mai, Anfang Juni 2013 kam es in Deutschland zu ergiebigen Niederschlägen. Bäche und Flüsse stiegen rasch an. An einem späten Freitagabend gegen 19:45 wurde gemeldet, dass es in der Nähe vom Schusterbusch Sickerstellen gibt, wo es durch den Damm läuft. Es waren alle Ortswehren die ganze Nacht im Einsatz, um die Löcher (die durch Wühlmäuse oder Maulwürfe entstanden sind) zu verdichten und die Dämme zu halten. Auch am Samstagvormittag wurde der Gemeindeverband alarmiert, um mit der Deichsicherung in Dögnitz fortzufahren. Sandsäcke wurden gestapelt, um dem Ganzen noch mehr Halt zu geben. Obwohl die Deiche schon sehr durchgeweicht waren, konnten diese durch die Feuerwehren Gerichshain, Püchau, Lübschütz und Machern etwas stabilisiert werden.

 

Am 01.06. - 07.06.2013 kam es zum Hochwassereinsatz im Muldental. Nach so kurzer Zeit schon wieder ein Hochwasser, was alle Feuerwehren und andere Helfer voll gefordert hatte.

 

Am 30.08.2013 kam es gegen 19:20 Uhr zu einem Feldbrand in Wenigmachern. Es kamen die Wehren aus Altenbach und Machern mit ihren Fahrzeugen zum Einsatz. Dieses Feld wurde mit Unterstützung der Macherner Landwirtschafts- GmbH so vorbereitet, dass nichts anbrennen kann. Es wurde ein Stoppelfeld von ca. 50 x 100 Meter zur Verfügung gestellt und ringsherum geackert.

 

Gemeinsame Ausbildung der Feuerwehr Machern mit dem THW Ortsverband Grimma in der Grundschule zu Machern.

 

2014 Am 05. Juli 2014 wurden 135 Jahre FFW Machern unter dem Motto "Blaulichttag 2014 in Machern" gefeiert. Zusammen mit den Kamera-den der Ortsfeuerwehren der Gemeinde Machern sowie den Kameraden vom DRK Wurzen und dem THW Grimma, der Polizei Grimma, dem Kinderheim Machern u. a. wurde ein tolles Fest durchgeführt. Hier konnten alle zeigen was man als Ehrenamtlicher leistet. Besonders war hier die gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehren Gerichshain und Machern zu nennen.

 

Am 27.10.2014 gegen 12:00 Uhr mittags ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall im Muldentalweg 1 (Höhe Reha Klinik).

 

2015 Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren Machern mit den Ortsteilen Machern, Gerichshain, Püchau / Plagwitz und Lübschütz. Erstmals wurde an diesem Abend auch das "Ehrenkreuz der Gemeinde Machern", das seitens der Gemeinde und der Bürgermeisterin gestiftet wurde, verliehen. Primär wurden an diesem Abend Kameraden ausgezeichnet, welche sich über das besondere Maß für die Freiwillige Feuerwehr eingesetzt haben.

 

Am 31.03.2015 ab 17:00 - 22:00 Uhr bescherte das Sturmtief "Niklas" der Feuerwehr Machern am späten Nachmittag einige Einsätze. Mit Spitzenböen von bis zu 155 Kilometern pro Stunde war "Niklas" als Orkan über Mitteldeutschland hinweggefegt.

 

Einsatz Püchauer Straße 29a, Baum auf Haus

Einsatz Eichenweg 17, Baum auf Stromleitung

 

Wir bekamen Unterstützung von der Feuerwehr Gerichshain, die in der Seitenstraße 2 bei Familie Naumann einen umzustürzenden Baum beseitigte. Aber im Waldwinkel ging es für die Feuerwehr Machern und Brandis weiter.

 

(Dies ist eine gekürzte Variante der Chronik.)

 

Verfasser der Feuerwehr Chronik zu Machern:

Max Müller

Dietmar Müller

Axel Maune

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