Ortsfeuerwehr Machern
Jugendfeuerwehr
- Gegründet
- 1879
- Einsatzabteilung
- 31
- Alters- und Ehrenabteilung
- 8
- Jugendfeuerwehr
- 16
- Mitglieder gesamt
- 55
Technik: HLF 20, LF 20, ELW 1, KdoW, Rettungsboot RTB 1
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Retten · Löschen · Bergen · Schützen
Seit 1879 helfen Frauen und Männer aus Machern ehrenamtlich, wenn es brennt, kracht oder das Wasser steigt. Tag und Nacht.
Wir sind die Freiwillige Feuerwehr von Machern. Wenn die Sirene geht, lassen unsere Kameradinnen und Kameraden alles stehen und liegen: bei Bränden, Verkehrsunfällen, Unwettern und Hochwasser an der Mulde.
Hier erfahrt ihr, was wir tun, mit welcher Technik wir ausrücken und wie ihr selbst mitmachen könnt.
Feuerwehr ist Teamarbeit. Ohne Menschen, die mitmachen, rückt kein Fahrzeug aus. Du brauchst keine Vorkenntnisse, nur die Bereitschaft, anderen zu helfen. Alles Weitere lernst du bei uns.
| Mi, 11.11.2026, 17:00 | Lampionumzug am St. Martinstag |
| jeden Freitag, 20:00 | Dienst und Ausbildung |
| Freitag, 17:30 (14-tägig) | Jugendfeuerwehr |
Die Freiwillige Feuerwehr Machern wurde am 4. Dezember 1879 gegründet. Heute ist sie als Ortsfeuerwehr Teil der Gemeindefeuerwehr Machern und rückt vom Gerätehaus am Schlossplatz aus.
Unsere Aufgaben reichen vom Brand über Verkehrsunfälle und Ölspuren bis zu Sturmschäden und Hochwasser an der Mulde. Alle Einsatzkräfte machen das neben Beruf, Schule oder Familie.
Unsere Wehr besteht aus drei Abteilungen: der Einsatzabteilung, die bei Alarm ausrückt, der Jugendfeuerwehr für den Nachwuchs und der Alters- und Ehrenabteilung, in der unsere langjährigen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr verbunden bleiben.
„Und fragst du, wer ist dieses eilende Heer? Das ist Macherns mutvolle Feuerwehr.“Aus dem Feuerwehrlied der Macherner Chronik
Erreichbar über info@feuerwehr-machern.de oder das Kontaktformular.

Die Feuerwehr der Gemeinde Machern besteht heute aus drei Ortsfeuerwehren: Machern, Gerichshain und Püchau. Gemeinsam sorgen sie für den Brandschutz und die Hilfeleistung in allen Ortsteilen der Gemeinde und rücken bei größeren Einsätzen zusammen aus.
Jugendfeuerwehr
Technik: HLF 20, LF 20, ELW 1, KdoW, Rettungsboot RTB 1
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JugendfeuerwehrKinderfeuerwehr
Technik: HLF 20, SW KatS, MTW
Technik: LF 8/6, TSF
Technik der Ortsfeuerwehren Gerichshain und Püchau: Stand 2021.

Einmal Feuerwehr, immer Feuerwehr: Wer viele Jahre im Einsatzdienst war, bleibt auch danach ein Teil unserer Wehr. In der Alters- und Ehrenabteilung sind derzeit acht Kameradinnen und Kameraden.
Sie haben die Feuerwehr Machern über Jahrzehnte geprägt, oft schon zu Zeiten von Robur, W50 und Handsirene. Ihre Erfahrung und ihre Geschichten sind für uns ein Schatz, und ohne sie gäbe es auch unsere Chronik nicht.
Uns ist wichtig, dass die Älteren nicht nur bei der Jahreshauptversammlung dabei sind, sondern das ganze Jahr über zum Gemeinschaftsleben gehören: beim gemeinsamen Jahresabschluss, bei Ausflügen, bei Festen und wenn es etwas zu feiern gibt.
So wie im März 2025: Zum 90. Geburtstag unserer Kameradin Gerda Kühne ließen es sich die aktiven Kameraden nicht nehmen, persönlich zu gratulieren. Das Foto oben entstand bei diesem Besuch.




Freiwillige Feuerwehr Machern, gegründet am 4. Dezember 1879. Ein Auszug aus unserer Chronik.
„Was glänzet dort drüben wie Frührotschein, erleuchtend den nächtlichen Himmel? Die Glocke heult Sturm in die Nacht hinein, es füllt sich die Straße mit wogenden Reihn, Entsetzen erfasst das Getümmel. Doch fest und ruhig wie Felsen im Meer, so steht Macherns mutvolle Feuerwehr.
Es rasseln die Spitzen, es schallt das Signal, in Ordnung steht alles beisammen. Es pocht an die Rippen das Herz von Stahl, es fliegt wie im Wetter der Blitzesstrahl und eilet zum Orte der Flammen. Und fragst du, wer ist dieses eilende Heer? Das ist Macherns mutvolle Feuerwehr.
An flammenden Mauern dort klettert’s empor, es durchzittert die Seele ein Beben, es spähet das Aug’ durch den dampfenden Flor, und sieh! Aus dem brennenden Fenster hervor bringt’s gerettet drei menschliche Leben. Und fragst du, wer’s ist, dort im Flammenmeer? Das ist Macherns mutvolle Feuerwehr.
Gar heiß ist der Kampf und schwer ist der Streit, des Feuers Wut zu bezwingen, doch endlich sieget die Tapferkeit, gekrönt ist der Dienst, dem ihr euch geweiht, dem Mutigen lässt’s Gott gelingen. Darum, ihr Männer, so herrlich und hehr, heil dir, heil dir, du mutvolle Feuerwehr.
Und bleibt von euch einer in Flammenglut, es fällt auf dem Felde der Ehren. Der Vater im Himmel, so treu und gut, nimmt Witwen und Waisen in seine Hut und trocknet die schmerzlichen Zähren. Schön ist dein Lohn und dein Dienst ist hehr. Drum Gott mit dir, mutvolle Feuerwehr.“
Auszug aus der ChronikSeit mehr als 150 Jahren gibt es Freiwillige Feuerwehren in Deutschland. Damals entstand zunächst vereinzelt, dann nach und nach flächendeckend eine organisierte Nothilfe auf der Grundlage echter Freiwilligkeit und engagierten Bürgersinns. Aus dem Gemeinschaftsleben unserer Orte ist sie heute nicht mehr wegzudenken.
„Feuerwehr“ steht für schnelle Hilfe und Gefahrenabwehr, für das „Mädchen für alles“ in Not und Gefahr. Im Deutschen Feuerwehrverband zusammengeschlossen, gilt sie als die früheste, lebendigste und mutigste Bürgerinitiative in Deutschland.
Grundlage dieser Chronik sind die Statuten und die Gründungsurkunde der Feuerwehr im Original sowie die Schrift „Freiwillige Feuerwehr Machern im Wandel der Zeit“, bearbeitet von Ernst Beyreuther, Kantor und Oberlehrer i. R., gedruckt 1938 bei Gustav Jacob in Wurzen.
In früheren Jahrhunderten waren die Menschen verheerenden Bränden meist schutzlos ausgeliefert. Diese großen Brände sind für Machern überliefert:
Am 11. März brennt im Ort die Schänke nieder.
Am 15. Oktober brennen drei Güter hinter der Kirche nieder. Das Feuer war bei Zickfeld ausgebrochen.
Am 6. Juli bricht im Schloss ein Feuer aus.
Am 26. März brennt das Gut von Zickfeld erneut ab, diesmal durch Brandstiftung. Eine herrschaftliche Scheune verbrennt mit.
Zu Jahresbeginn werden zwei Drohbriefe gefunden. Am 25. Oktober brennen die Pfarrpächterwohnung, der Kuhstall und der Backofen nieder.
Am 20. Mai brennen ein Hintergebäude und die herrschaftliche Schäferei mit Wohnhaus ab. Wie ein eingemauerter Stein im Schäfereigebäude verrät, wird sie 1817 von Gottfried Wilhelm Schnetger wieder aufgebaut.
Am 28. April brennen ein Wohnhaus, Stallgebäude und ein Teil der Schäferei nieder.
Am 1. Juli brennt die Wassermühle am Mühldamm auf der Ostseite des Mühlteichs nieder.
Am 5. Juli brennt es auf einem Gut im Ort.
Am 25. Februar bricht erneut ein Feuer aus.
Am 6. April brennt der Tanzsaal am Gasthof „Zur Eisenbahn“ aus, am 6. August eine Bäckerei und am 19. September ein Gut.
Dieses Jahr zeigt, dass eine Freiwillige Feuerwehr nötig ist. Bis dahin halfen sich die Nachbarn mit bescheidenen Mitteln. Nur Rittergüter wie Machern besaßen bereits Spritzen, in Püchau gab es sogar eine Feuerwehr zu Schloss Püchau.

1879 wird der Wunsch nach einer Freiwilligen Feuerwehr laut. Der Gemeindevorsteher macht bekannt, dass sich alle, die den Dienst übernehmen wollen, bei ihm melden sollen. Nach kurzer Zeit sind genug Freiwillige gefunden.
Der Gemeinderat beschließt, die Kosten der Gründung selbst zu tragen. Rittergutsbesitzer Schnetger verbürgt sich für einen Teil und überlässt der Wehr die Rittergutsspritze zur Ausbildung und für Einsätze. Schon im Juni beraten Handwerker und Bauern in einer ersten Versammlung über die Gründung, um „bei Feuersbrünsten im Ort und außerhalb in geordneter Weise rettend und schützend Beistand zu leisten“. Die königliche Amtshauptmannschaft genehmigt das Statut.
Der Wehr gehören 14 Mann aus der Bürgerschaft an. Zur Ausrüstung zählen eine Handdruckspritze, Leitern, drei Signalhörner und Segeltucheimer. Jeder Mann trägt einen Lederhelm, eine weiße Drillichjacke und einen Leibriemen. Gewählt werden ein Hauptmann, ein Stellvertreter, ein Kassierer, ein Protokollant und ein Rechnungsführer. Versammlung ist jeden Donnerstag um halb neun.
Am 4. Dezember 1879 wird die Freiwillige Feuerwehr Machern gegründet. Geübt und gelöscht wird anfangs mit der Rittergutsspritze.


Für die Kameradschaftspflege wird eine Kasse gegründet. Bei jeder Versammlung zahlen die Kameraden 10 Pfennig ein, wer unentschuldigt fehlt, 20 Pfennig zusätzlich.
Am 27. Mai wird die Feuerwehr zum ersten Mal alarmiert und rückt in kurzer Zeit nach Brandis aus. Am 13. Juni feiert sie mit den Wehren aus Brandis, Polenz, Püchau und Naunhof ihr Stiftungsfest mit Spritzenprobe, Umzug und Ball. Am 25. Juli rückt sie mit der Spritze nach Polenz aus.
Hauptmann Küster regt einen Unterstützungsfonds an: Wer bei Feuergefahr am Tag ausrückt, erhält 25 Pfennig pro Stunde Entschädigung. Am 11. April wird die neue Spritze im Beisein des Fabrikanten Müller aus Döbeln erprobt, am 20. Juni feierlich geweiht. Dazu kommen die Wehren aus Brandis, Polenz, Püchau, Sellerhausen, Reudnitz und Stötteritz, Pfarrer Lohde hält die Weiherede.

Die Gemeinde soll sieben weitere Uniformen beschaffen, damit die Zahl der Aktiven auf 25 steigen kann. Freitags wird nun auch Musik geprobt, und jedem Mann stehen pro Abend zwei Glas Bier aus der Kasse zu. Im September wird die Wehr nach Bennewitz und nach Dögnitz alarmiert.
Die Gemeinde bewilligt der Feuerwehr 25 Mark für Feuerfälle bei Tage. Am 6. Juli Alarm nach Plagwitz.
Am 21. Juni kommt die Spritze in Gerichshain bei einem Gutsbrand zum Einsatz.
Am 30. März rückt die Wehr mit vollständiger Mannschaft nach Posthausen aus, wo die Rittergutsscheune bis auf die Grundmauern niederbrennt.
Am 9. Juni brennt die Wassermühle nach einem Blitzeinschlag erneut. Sie wird danach wiederhergestellt.

Die Pflichtfeuerwehr tritt in Kraft. Alle Männer bis 40 Jahre, die nicht gebrechlich sind oder im Staatsdienst stehen, müssen sich melden. Im Laufe des Jahres folgen Einsätze bei Lübschütz und in Gerichshain.
Die Pflichtfeuerwehr wird eingeteilt: die Älteren in die Wachmannschaft, die Jüngeren in die Rettungsmannschaft. Im selben Jahr brennt die Holzschneiderei von Thorand.
Am 8. Januar brennen im Ort die Scheune und die Kegelbahn von Hirschens Restaurant nieder. Am 11. Januar folgen Scheunenbrände in Gerichshain und am Abend in Brandis. Im April nimmt die Feuerwehr an den Feiern zum 70. Geburtstag und 25. Regierungsjubiläum von König Albert teil und hilft beim Setzen einer Königseiche.
Am 21. Juni schlägt der Blitz in eine Scheune ein, die völlig niederbrennt.
Der größte Brand in Machern zeigt am 9. September, wie wichtig die Feuerwehr ist: Auf dem Rittergut brennen fünf Scheunen, der Pferdestall und das Wirtschaftsgebäude. Alle Wehren der Umgebung und Soldaten aus Wurzen kommen zur Hilfe.
Bei einem Brand in Gerichshain gewinnt die Wehr nach 24 Jahren erstmals die Prämie für die schnellste Hilfe.
In Lübschütz brennt der Schafstall, während in Machern gerade Feuerwehrball ist. Die Männer eilen sofort los, gute Kleidung hin oder her.
50 Jahre Feuerwehr Machern. Zum Jubiläum gibt es eine Motorspritze. Bei der Vorführung wird das Wasser rund 250 Meter weit gefördert, neun Minuten nach dem Alarm stehen drei Schlauchleitungen. Das Gerätehaus bekommt elektrischen Strom, kurz darauf folgt der Steigerturm.
Ein Fahrzeug gibt es noch nicht. Die Mannschaft fährt mit dem Pferdewagen, dazu Spritze, Wasserfass und Leiter. Wer wann fahren muss, regelt ein Plan in der Gastwirtschaft.


Ein Haus in der Kirchgasse brennt vollständig aus, nur das Vieh kann gerettet werden. Für die schnellste Wehr gibt es Brandprämien von 50 Mark oder einem Fass Bier, und Machern holt sie sich einige Male. Bei einem Einsatz in Brandis bricht an den Teichen die Achse des Spritzenanhängers. Die Männer laden alles auf den Pferdewagen um und kommen trotzdem als erste fremde Wehr an.
Am 2. Mai wird die Feuerwehr öffentlich anerkannt. Jedes Mitglied darf nun das Polizeihoheitsabzeichen an der Mütze tragen.
Die Sächsischen Tonwerke Brandis danken für die schnelle Hilfe bei einem Fabrikbrand. Im Juli pumpt die Wehr 25 Stunden lang die Tongrube der Lübschützer Tonwerke aus, die Motorspritze bewährt sich glänzend.
Laut Amtsgericht hört die Feuerwehr als Verein auf zu bestehen.
Aus Spenden der Einwohner und Gemeindemitteln wird ein neues Löschfahrzeug Mercedes LF 8 mit Anhänger gekauft, Neupreis etwa 10.000 Reichsmark. 18 neue Kameraden werden verpflichtet.

Nach Kriegsende besteht die Wehr noch aus 10 Mann. Fahrzeuge und Geräte sind gut über den Krieg gekommen, dank guter Pflege ist die Wehr bald wieder voll einsatzbereit.
Von April bis September brennt es immer wieder im Tresenwald, Machern rückt fünfmal aus.
Auf dem Schlossturm wird eine ständige Brandwache eingerichtet. Im Herbst vernichtet ein Waldbrand in der Trese 75 Hektar Wald. Alle Wehren der Umgebung sind zwölf Tage im Einsatz, verpflegt nur mit Brot und Tomaten.
Ein rabenschwarzer Himmelfahrtstag: Das LF 8 wird der Gemeinde gegen ihren Willen weggenommen und an die Stadt Colditz übergeben. Machern bekommt dafür einen Opel mit Vorbaupumpe von 1926 aus Grimma. Ab November kontrollieren Kameraden regelmäßig die Bauernhöfe auf Brandsicherheit.
Die ehemalige Arrestzelle des Ortes wird zum Schulungsraum ausgebaut, die Sirene kommt auf den Steigerturm.
Beim Muldenhochwasser im Juli kann eine Überflutung des Püchauer Unterdorfs und von Dögnitz gerade noch verhindert werden.
Ein neuer Spielmannszug wird gegründet, er besteht bis 1960.
Einsatz an der Mulde zur Eisbeseitigung.
Im alten Gerätehaus wird es eng, die Kameraden erweitern den Schulungsraum selbst.

Das Löschfahrzeug ist am Ende. Bei Alarm soll ein Traktor den Anhänger ziehen, was nicht immer klappt. Einmal stoppt ein Kamerad auf der B6 kurzerhand einen Lkw, der den Hänger zum Einsatz bringt. Mit der AG „Junge Brandschutzhelfer“ beginnt die Nachwuchsarbeit.
Ein Lkw Phänomen Granit 1500 A von 1942 wird bei einer Baufirma in Wismar gekauft, selbst abgeholt und in drei Monaten Tag- und Nachtarbeit zum Löschfahrzeug umgebaut.

Die Planung für ein neues Gerätehaus beginnt. Von 1962 bis 1965 bauen die Kameraden es in Hunderten Stunden Eigenleistung, unter anderem mit Abbruchsteinen aus Brandis.

Die Wehr erhält ein gebrauchtes LF 8 auf Robur mit Anhänger. Die Kameraden errichten einen neuen Schulungsraum.

90 Jahre Feuerwehr Machern.

Am 11. Oktober wird ein neues Löschfahrzeug übergeben.

Am 1. Mai wird Richtfest für den neuen Schlauchturm gefeiert.
Große Feier zu 100 Jahren Feuerwehr Machern.

Dachstuhlbrand im hinteren Schlossflügel. Die Feuerwehr Machern wird von umliegenden Wehren unterstützt.
Im Januar ein Wohnungsbrand im Zeititzer Weg bei minus 15 Grad, einer der kältesten und zugleich vornehmsten Einsätze: Die Wehren aus Brandis und Machern hielten gerade ihre Jahreshauptversammlungen ab und erschienen in Schlips und Kragen an der Einsatzstelle. Unterstützung kam aus Gerichshain und Wurzen.
110 Jahre Feuerwehr Machern.
Machern erhält ein LF 16 auf W50, 40 Kameraden bekommen komplett neue Einsatzkleidung. Dazu kommt ein gebrauchtes TLF 16 auf W50 von der Berufsfeuerwehr Leipzig.
Großer Werkstattbrand in einer Stellmacherei in Püchau. Am selben Abend war die Wehr schon bei einem Laubenbrand in Lübschütz.
Die Feuerwehr wird mit einem Löschfahrzeug des Katastrophenschutzes ausgerüstet.
Im Dezember schließen sich die Ortswehren Machern, Gerichshain, Püchau, Lübschütz, Dögnitz und Plagwitz zur Feuerwehr der Gemeinde Machern zusammen. Seit 1996 besteht sie aus vier Ortsfeuerwehren: Machern, Gerichshain, Püchau/Plagwitz und Lübschütz.
Planung und Bau des neuen Gerätehauses am Schlossplatz beginnen.
Am 2. Oktober wird das neue Gerätehaus am Schlossplatz 9d eingeweiht, gebaut nach modernsten Richtlinien. Nach Absprache mit dem DRK zieht auch ein Rettungswagen mit ein, ein Schritt, den man so nicht oft findet. Das bewährt sich besonders beim Hochwasser 2002, als die Muldenbrücke gesperrt ist.
Im selben Jahr fordert der Dachstuhlbrand des Wohnhauses „Luise“ an der Kreuzung B6 die Feuerwehr Machern und die umliegenden Wehren. Zum Glück wird niemand schwer verletzt, das Haus ist danach für mehrere Familien unbewohnbar.



Großbrand einer Kegelhalle in Bennewitz und eines Produktionsgebäudes in Wurzen, bei dem Machern mit TLF 16 und LF 16 hilft. Der Feuerschein ist bis Machern zu sehen. Im selben Jahr wird das HLF 16/12 gebaut, das heute als LF 20 weiter im Dienst ist.

Reifenlagerbrand in Flößberg, Bungalowbrand in der Püchauer Straße und Brand der Wassermühle in Lübschütz.
Bei einem nächtlichen Wohnungsbrand in einem Einfamilienhaus kann sich die Familie über den Balkon retten, Atemschutztrupps bergen sogar die Schildkröten aus dem Terrarium. Großübung im Hotel Kavaliershaus mit sieben Wehren. Zum 120. Geburtstag feiert Machern drei Tage lang mit Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei, sogar mit Hubschrauber-Rundflügen.
Erste Teilnahme an den Highland Games im Schloss Machern, mit dem Pokal für das „Best dress Team“.
Vom 13. bis 20. August kämpfen alle Ortsfeuerwehren gegen das Jahrhunderthochwasser der Mulde in Lübschütz, Dögnitz, Püchau und Deuben. Danach folgen Tage mit Keller auspumpen und Schlamm beseitigen.

Scheunenbrand an der Dorfstraße, im Mai ein umgestürzter Lkw mit Klärschlamm zwischen Machern und Gerichshain.
125 Jahre Feuerwehr Machern, gefeiert mit einem großen Helfertag zusammen mit DRK, THW und Polizei. Im Oktober brennt in Gerichshain ein über hundert Jahre altes Lehmhaus, rund 50 Einsatzkräfte sind vor Ort. Kater Felix wird gerettet.
Lagerhaus- und Dachstuhlbrand in Deuben bei rund minus 20 Grad. Insgesamt sind 70 Feuerwehrleute aus der ganzen Region im Einsatz.
130 Jahre Feuerwehr Machern.
Die Kameraden bauen ein Feuerwehrfahrzeug für die Zwergenfeuerwehr. Zu 15 Jahren Feuerwehr und Rettungswache unter einem Dach gestalten DRK und Feuerwehr einen gemeinsamen Tag.
Wie jedes Jahr unterstützt die Feuerwehr die Einschulung an der Grundschule Machern. Im November ist ein Wohnungsbrand im Grünen Weg der größte Brandeinsatz des Jahres.
Ende Mai sickert Wasser durch den Damm am Schusterbusch. Alle Ortswehren sichern die ganze Nacht die Deiche, anschließend auch in Dögnitz. Anfang Juni folgt das nächste Hochwasser im Muldental. Neu im Bestand: das Rettungsboot RTB 1.

135 Jahre Feuerwehr Machern, gefeiert als „Blaulichttag“ mit allen Ortsfeuerwehren, DRK, THW und Polizei.
Erstmals wird das „Ehrenkreuz der Gemeinde Machern“ verliehen. Ende März fegt Orkan „Niklas“ mit bis zu 155 km/h über die Region und beschert der Wehr mehrere Einsätze.
Nach 24 gemeinsamen Jahren zieht die Rettungswache des DRK aus dem Gerätehaus aus. Die Platzverhältnisse waren zu beengt und nicht mehr zeitgemäß. Die neue Rettungswache befindet sich im Ortsteil Gerichshain.
Am 24. Mai wird das neue Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20 auf MAN mit Aufbau von Rosenbauer offiziell durch Bürgermeister, Landrat und Kreisbrandmeister übergeben. Dafür verabschiedet sich das LF 16-TS auf Iveco nach über 30 Jahren in Machern.
Die Freiwillige Feuerwehr ist der erste gemeinnützige Verein unseres Ortes. Deshalb sollen hier alle Hauptleute und Wehrleiter genannt werden, die sie seit ihrer Gründung geführt haben.
| Zeitraum | Hauptmann / Wehrleiter | |
|---|---|---|
| 1879–1883 | Albin Landschreiber † | |
| 1883–1899 | Ernst Küster † | |
| 1899–1904 | Robert Becker † | |
| 1904–1907 | Ernst Schubert † | |
| 1907–1937 | Paul Zehring † | |
| 1937–1946 | Willy Wilhelm † | |
| 1946–1947 | Paul Kunath † | |
| 1947–1954 | Erich Schrell † | |
| 1954–1993 | Herbert Junge † | |
| 1993–1994 | Dietmar Müller | 1995 bis 2004 erster Gemeindewehrleiter |
| 1995–2000 | Volker Müller | |
| 2001–2010 | Heidi Pfüller | |
| seit 2011 | David Kolodziej |

Otto Zschiebsch war von 1920 bis 1933 stellvertretender Wehrleiter und immer für die Kameradschaft da. Weil er Kommunist war, zwangen ihn die Nationalsozialisten, sein Amt niederzulegen.
† verstorben
Gekürzte Fassung der Chronik der Feuerwehr Machern.
Seit 1879 schützen Frauen und Männer aus Machern ehrenamtlich ihre Nachbarn. Damit das so bleibt, brauchen wir dich. Keine Vorkenntnisse nötig, nur die Bereitschaft, anderen zu helfen.
Von der Grundausbildung bis zu Lehrgängen wie Atemschutz, Maschinist oder Truppführer. Alles kostenlos.
Feuerwehr ist mehr als Einsatz: Freundschaften, gemeinsame Feste und ein Team, auf das man sich verlassen kann.
Deine Nachbarn, dein Ort. Rund um die Uhr helfen wir, wenn es brennt, kracht oder die Mulde über die Ufer tritt.
Die häufigsten Fragen, kurz beantwortet.
In die Einsatzabteilung kannst du ab 16 Jahren eintreten. Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren sind in unserer Jugendfeuerwehr richtig. Nach oben gibt es keine feste Grenze für den Einstieg, auch mit 40 oder 50 Jahren bist du herzlich willkommen.
Nein. Alles, was du brauchst, lernst du bei uns: zuerst in der Grundausbildung, später zum Beispiel als Atemschutzgeräteträger, Maschinist oder Truppführer. Die Lehrgänge finden auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehrschule statt.
Dienst und Ausbildung finden jeden Freitag um 20 Uhr im Gerätehaus am Schlossplatz statt. Dazu kommen Einsätze, wenn der Pager geht, und ab und zu Lehrgänge oder Sonderdienste.
Nein. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Schutzkleidung, Ausrüstung und Ausbildung stellt die Gemeinde Machern.
Eine normale Fitness reicht für den Anfang. Bei der Feuerwehr gibt es viele Aufgaben: Nicht jeder geht unter Atemschutz ins Feuer. Maschinisten, Funker, Fahrer und Helfer an der Einsatzstelle sind genauso wichtig.
Für Einsätze und Ausbildung bist du von der Arbeit freigestellt, dein Lohn wird weitergezahlt und dem Arbeitgeber erstattet. Mehr dazu auf der Seite Alarmierung.
Natürlich! Feuerwehr ist längst keine Männersache mehr. Bei uns zählt, dass man anpacken will, nicht das Geschlecht.
Auf jeden Fall. Die Feuerwehr ist einer der besten Wege, im Ort anzukommen und schnell Leute kennenzulernen.
Komm einfach an einem Dienstabend vorbei oder schreib uns. Du kannst erst einmal reinschnuppern und dir alles in Ruhe ansehen. Wenn es passt, folgt die Aufnahme und die Grundausbildung.
Melde dich bei uns, unverbindlich und unkompliziert. Oder sprich einfach einen von uns an. Wir freuen uns auf dich!
034292 72163 · info@feuerwehr-machern.de
Gerätehaus: Schlossplatz 9d, 04827 Machern
Seit heute ist die neue Website der Feuerwehr Machern online. Hier findet ihr ab sofort unsere aktuellen Einsätze, Termine und Neuigkeiten, alles über unsere Fahrzeuge und die Geschichte unserer Wehr seit 1879, dazu Tipps rund um Notruf, Rauchmelder und Unwetter.
Wer Lust hat, selbst mitzumachen, findet alle Infos unter „Wir suchen Dich!“. Viel Spaß beim Stöbern!
Am Mittwoch, 11. November 2026, wollen wir traditionell wieder mit vielen Lampions und Fackeln die Nacht in Machern erhellen.
Für das leibliche Wohl sorgen Topper Service und die Fleischerei Schönfeld.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Kirchgemeinde Machern, der Feuerwehr Machern, von Topper Service, der Fleischerei Schönfeld und dem Spielmannszug der FFw Böhlitz.
Wir freuen uns auf Sie!
52 Einsätze, rund 2.100 Ausbildungsstunden, ein neues Fahrzeug und viele Feste im Ort: die wichtigsten Zahlen und Ereignisse unseres Feuerwehrjahres 2025.
Vier Jahre von der ersten Idee bis zum ersten Einsatz: Wie unser neues Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug nach Machern kam, von der Abholung in Luckenwalde bis zur „hollywoodreifen“ Übergabe beim Frühlingsfest.
Was die Medien über die Feuerwehr Machern berichten. Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Artikel öffnen sich auf den Seiten der jeweiligen Medien. Für deren Inhalte sind die Medien selbst verantwortlich.
Das prägende Thema im Jahr 2025 war die Fertigstellung und Indienststellung unseres neuen Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs HLF 20. Ein Rückblick auf vier Jahre Arbeit, einen Gänsehautmoment in Luckenwalde und einen Empfang, den so schnell niemand vergisst.
Bereits 2021 begannen die Arbeiten: Der Fördermittelantrag wurde beim Landkreis gestellt und ein rund 100-seitiges Leistungsverzeichnis ausgearbeitet. Ende 2022 erfolgte die Auftragsvergabe an die Firma Rosenbauer.
Wer gedacht hatte, mit dem Leistungsverzeichnis sei das Schwierigste geschafft, täuschte sich schnell: In den folgenden zwei Jahren gab es unzählige Beratungen, Abstimmungen, E-Mails und Telefonate. Ursprünglich sollte das Fahrzeug bereits Anfang 2025 übergeben werden, dann verschob sich der Termin noch einmal bis in den Mai.
Am 7. Mai war es endlich so weit: Markus Kubaile, Marcus Walther und ich machten uns auf den Weg nach Luckenwalde, um das Fahrzeug abzunehmen.
„Der erste Anblick sorgte für Gänsehaut, und auch eine kleine Freudenträne blieb nicht aus, denn die Last der letzten zwei Jahre fiel von einem ab.“
Auch unser Bürgermeister Karsten Frosch zeigte sich sichtlich begeistert. Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Leistungsverzeichnisses: Punkt für Punkt abhaken, kontrollieren und kleinere Mängel aufnehmen. Am Abend stießen die Kameraden Jens Frömmig, Mario Käßner und Axel Maune dazu, und wir ließen den Tag mit den ersten Eindrücken gemütlich in unserer Pension „Zum Eichenkranz“ bei Wirt Uwe ausklingen. Am nächsten Tag folgte die Einweisung in das Fahrzeug, auch hier war den drei Neuankömmlingen die Freude und Sprachlosigkeit direkt anzusehen.

Am Nachmittag ging es zurück in die Heimat, wo uns die Daheimgebliebenen schon erwarteten. Mit viel Rauch und etwas Pyrotechnik war der Empfang mehr als genial, und alle freuten sich bis tief in die Nacht über das gelungene neue Fahrzeug.
Die einzige Schweißperle, die ich die ganze Zeit noch hatte: Passt das Fahrzeug auch wirklich in die Halle? Gott sei Dank, es passte perfekt.

Die nächsten Tage und Wochen waren geprägt von Einweisungsfahrten, Pumpenbedienung sowie Geräte- und Fahrzeugkunde.

Am 24. Mai wurde das HLF 20 dann im Rahmen des Frühlingsfestes offiziell an die Feuerwehr Machern übergeben, laut unserem Landrat Henry Graichen „hollywoodreif“. Bis dahin waren auch die Zulassungsschwierigkeiten wegen unserer hochgelegten Rücklichter geklärt und die passenden Kennzeichen angebracht.


Zum 1. Juli ging das Fahrzeug nach allen Einweisungen in den Einsatzdienst. Am 11. Juli 2025 wurde es zum ersten Mal alarmiert und musste sich gleich beim großen Feldbrand in Gerichshain bewähren, was es mit Bravour meisterte. Bis heute können wir sagen: Das Fahrzeug hat sich mit seiner durchdachten Ausrüstung, der Sicherheit für die Einsatzkräfte, seiner Zweckmäßigkeit und Ergonomie mehr als bewährt und ist im Einsatzalltag der Feuerwehr Machern angekommen.
In der zweiten Oktoberwoche folgte ein weiteres Highlight: Unser HLF 20 war von der Firma Rosenbauer auserkoren worden, auf der Fachmesse FLORIAN in Dresden präsentiert zu werden. Diese Besonderheit wird nur sehr wenigen Feuerwehren zuteil, und so durften wir das durchaus als Auszeichnung für unser Fahrzeug verstehen.
An drei Tagen stand es auf dem Außengelände am Stand von Rosenbauer, und der Besucherandrang war, als wir vor Ort waren, sehr hoch. Wenn man dann im Internet und in den sozialen Medien die vielen Bilder unseres HLF entdeckt und darunter Kommentare liest wie „Das schönste HLF der ganzen Messe“, ist das natürlich auch eine schöne Anerkennung für unser gewähltes Design.


Wer dachte, mit der Indienststellung sei die Arbeit vorbei, hat sich getäuscht. Es bleiben weiterhin Einweisungen, kleinere und auch mal größere Instandsetzungen, und Unterhaltung und Pflege des Fahrzeugs sind schon eine andere Liga als bei unserem alten Mercedes.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die an der Beschaffung dieses HLF 20 mitgewirkt und dazu beigetragen haben:
Vielen, vielen Dank!

David Kolodziej, Wehrleiter

Ein Einsatz pro Woche, tausende Stunden Ausbildung, ein neues Fahrzeug und viele Feste mitten im Ort: Das Jahr 2025 hat von unseren Kameradinnen und Kameraden viel abverlangt. Hier die wichtigsten Zahlen und Ereignisse aus dem Bericht zur Jahreshauptversammlung am 6. März 2026.
Im Jahr 2025 wurde die Ortsfeuerwehr Machern zu 52 Einsätzen alarmiert, drei mehr als im Vorjahr. Statistisch rückten wir damit einmal pro Woche aus und leisteten rund 450 Einsatzstunden. Im Durchschnitt waren pro Einsatz etwa acht Einsatzkräfte vor Ort, und auch unter der Woche konnten wir bei 95 Prozent der Einsätze mindestens in Staffelstärke ausrücken.
Die Einsätze waren intensiver als in den Vorjahren: Statt kleiner Lagen ging es 2025 häufiger um mittlere Einsätze, bei denen ein ganzer Löschzug alarmiert wird.
Alle drei Gebäudebrände des Jahres konnten ohne Personenschaden abgearbeitet werden.




An 55 Ausbildungsdiensten kamen im Gerätehaus rund 1.800 Ausbildungsstunden zusammen, im Schnitt nahmen 16 Kameradinnen und Kameraden teil. Dazu kamen 284 Stunden auf Kreis- und Landeslehrgängen, unter anderem Gruppenführer, Zugführer, Ausbilder, Führungskraft Hochwasser, ABC-Einsatz und Fahrsicherheitstrainings auf Straße und Gelände. Zusammen sind das rund 2.100 Ausbildungsstunden, ohne die Vor- und Nachbereitung der Ausbilder.


Zum 31. Dezember 2025 hatte die Ortsfeuerwehr Machern 55 Mitglieder: 32 in der Einsatzabteilung, 8 in der Alters- und Ehrenabteilung und 15 in der Jugendfeuerwehr. Mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren ist unsere Einsatzabteilung im Vergleich zu vielen anderen Wehren jung. Zum Jahreswechsel konnten wir wieder einen Kameraden aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übernehmen.
Trotzdem bleibt die Gewinnung neuer Mitglieder eine Daueraufgabe. Wir suchen dich!
Die Jugendfeuerwehr ist mit 15 Mitgliedern, 3 Mädchen und 12 Jungen, so gefragt, dass eine Warteliste angelegt werden musste. 2025 gab es vier Neueintritte. In 24 Diensten ging es um Ausbildung nach Feuerwehr-Dienstvorschrift, Erste Hilfe, Bootfahren und eine nächtliche Personensuche. Dazu kamen das erste Zweifelderballturnier, die Absicherung des Osterfeuers, Frühlingsfest, Martinsumzug und eine Weihnachtsfeier am Flughafen Leipzig/Halle.
Geplant für 2026: ein 24-Stunden-Dienst als „Blaulichttag“ und die Leistungsspange an der Landesfeuerwehrschule.


Das prägende Thema des Jahres war unser neues HLF 20: Abholung im Mai, offizielle Übergabe beim Frühlingsfest und im Oktober sogar ein Auftritt auf der Messe FLORIAN in Dresden. Die ganze Geschichte lesen →
Unser bisheriges Löschfahrzeug, die „44“, bleibt vorerst weiter im Dienst, denn für das ausgesonderte Katastrophenschutzfahrzeug gibt es derzeit keinen Ersatz.
Auf Facebook folgen uns rund 1.900 Menschen, auf Instagram rund 1.450. Unsere Beiträge wurden 2025 auf Facebook rund 325.000-mal und auf Instagram rund 150.000-mal aufgerufen. Gerade bei größeren Lagen können wir so schnell viele Bürgerinnen und Bürger informieren.

Danke an alle Kameradinnen und Kameraden für die vielen Einsatz- und Ausbildungsstunden, an ihre Familien und Partner für das Verständnis, an die Gemeinde Machern für die gute Zusammenarbeit und an unsere Unterstützer, darunter die Bäckerei Keller, Topper Service, die Fleischerei Schönfeld und das Reisebüro Machern.
Einer für alle, alle für einen!
| Datum | Uhrzeit | Was | Wo |
|---|---|---|---|
| jeden Freitag | 20:00 | Dienst und Ausbildung | Gerätehaus |
| Datum | Uhrzeit | Was | Wo |
|---|---|---|---|
| freitags, in der Regel alle zwei Wochen | 17:30–19:00 | Dienst Jugendfeuerwehr genaue Termine laut Dienstplan | Gerätehaus |
| Datum | Uhrzeit | Was | Wo |
|---|---|---|---|
| Mi, 11.11.2026 | 17:00 | Andacht zum Martinstag | Kirche Machern |
| Mi, 11.11.2026 | 17:45 | Fackel- und Lampionumzug am St. Martinstag | ab Marktplatz / Feuerwehr |
Schon ab 8 Jahren kannst du bei der Jugendfeuerwehr Machern mitmachen. Derzeit sind 16 Mädchen und Jungen bei uns aktiv.
Hier lernst du spielerisch, wie Feuerwehr funktioniert: Knoten, Schläuche, Erste Hilfe, Wettkämpfe und Zeltlager. Und nebenbei findest du Freunde, mit denen man sich auf alles verlassen kann.
Wir treffen uns in der Regel alle zwei Wochen freitags von 17:30 bis 19:00 Uhr im Gerätehaus am Schlossplatz. Die genauen Termine stehen im Dienstplan. Komm einfach mit deinen Eltern vorbei und schnupper rein.
Fragen beantwortet unser Jugendfeuerwehrwart unter jugendfeuerwehr@feuerwehr-machern.de.
Erreichbar über jugendfeuerwehr@feuerwehr-machern.de oder das Kontaktformular.




Diese Fahrzeuge stehen im Gerätehaus am Schlossplatz bereit.
Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug
Beladung für schwere technische Hilfeleistung und Brandbekämpfung
Löschgruppenfahrzeug
Bis zur Umstufung als HLF 16/12 im Dienst. Beladung unter anderem Tragkraftspritze, Stromerzeuger, Steck- und Schiebeleiter, Atemschutzgeräte und Schmutzwasserpumpen.
Einsatzleitwagen
Führungsunterstützung, Verkehrsabsicherung, Türöffnung, Nasssauger
Kommandowagen
Führung und Koordination der Einheiten, Verkehrsabsicherung
Rettungs- und Transportboot
Menschenrettung und Hochwasser, mit Rettungsring, Leiter und Stufen zum Erreichen von Fenstern und Türen
Löschgruppenfahrzeug
Löschgruppenfahrzeug
Tanklöschfahrzeug
Löschgruppenfahrzeug, Florian Machern 11/45/1
Unsere Einsatzkräfte sind ehrenamtlich. Sie sitzen nicht in einer Wache, sondern sind bei der Arbeit, zu Hause oder unterwegs. So kommt die Feuerwehr trotzdem schnell zu Ihnen:
Ihr Anruf landet in der Integrierten Regionalleitstelle Leipzig. Dort wird abgefragt, was passiert ist, und das passende Alarmstichwort festgelegt.
Die Leitstelle löst den Alarm für die zuständigen Feuerwehren aus. Unsere Kameradinnen und Kameraden werden über ihre Funkmeldeempfänger (Pager) und je nach Alarmstichwort auch über die Sirene alarmiert. Zusätzlich werden sie über das Alarmierungssystem von Alamos per App auf dem Smartphone alarmiert, mit Stichwort und Einsatzort.
Über die Alamos-App melden die Einsatzkräfte, ob sie kommen. So weiß die Führungskraft schon vor dem Ausrücken, wie viele Personen und welche Qualifikationen verfügbar sind.
Alle fahren auf direktem Weg zum Gerätehaus am Schlossplatz, ziehen die Schutzkleidung an und besetzen die Fahrzeuge.
Sobald ein Fahrzeug ausreichend besetzt ist, rückt es mit Blaulicht und Martinshorn aus. Weitere Fahrzeuge folgen.
Viele unserer Einsatzkräfte sind tagsüber bei der Arbeit. Ohne Arbeitgeber, die sie bei Alarm gehen lassen, wäre die Feuerwehr gerade tagsüber kaum einsatzbereit.
Für Einsätze und Ausbildung sind Feuerwehrangehörige in Sachsen von der Arbeit freigestellt. Der Lohn wird weitergezahlt und dem Arbeitgeber auf Antrag erstattet.
Danke an alle Arbeitgeber, die unsere Kameradinnen und Kameraden unterstützen!
Für die Feuerwehr Machern ist die Gründung eines Fördervereins geplant.
Sobald es Neuigkeiten gibt, erfahrt ihr sie hier. Wer schon jetzt Interesse hat, den Verein mitzugründen oder später zu unterstützen, kann sich gern bei uns melden.
Interesse meldenTipps und Informationen der Feuerwehr Machern rund um Sicherheit und Notfall.
Was die Sirene bedeutet und wann sie getestet wird.
Mehr erfahren →So erreichen Sie im Notfall schnell die richtige Hilfe.
Mehr erfahren →Wo Sie bei Unwetter und Gefahren informiert werden.
Mehr erfahren →Warum Rauchmelder Leben retten.
Mehr erfahren →Fünf Regeln für den richtigen Einsatz.
Mehr erfahren →Für den Freistaat Sachsen gelten landeseinheitliche Sirenensignale. Das Signal „Feueralarm“ warnt nicht nur die Bevölkerung, sondern alarmiert vor allem auch die Feuerwehren.
Im Landkreis Leipzig werden die Sirenen immer mittwochs um 15:00 Uhr mit der Signalprobe getestet, außer an gesetzlichen Feiertagen.
1 Ton von 12 Sekunden Dauer
Immer mittwochs um 15 Uhr. Kein Grund zur Sorge.
3 Töne von je 12 Sekunden Dauer mit 12 Sekunden Pause
Dient der Warnung der Bevölkerung und vor allem der Alarmierung der Feuerwehren.
6 Töne von je 5 Sekunden Dauer mit 5 Sekunden Pause (1 Minute Heulton)
Rundfunkgerät einschalten und auf Durchsagen achten!
1 Dauerton von einer Minute
Die Gefahr besteht nicht mehr. Informieren Sie sich!
Kostenlos, rund um die Uhr, von jedem Telefon und Handy, auch ohne Guthaben und in ganz Europa.
☎ 112 anrufenBleiben Sie ruhig. Die Leitstelle führt Sie durch das Gespräch und fragt nach:
ist es passiert? Ort, Straße, Hausnummer, Stockwerk oder markante Punkte
ist passiert? Brand, Unfall, Unwetter, medizinischer Notfall
Betroffene oder Verletzte gibt es?
Verletzungen oder Erkrankungen liegen vor?
auf Rückfragen! Erst auflegen, wenn die Leitstelle das Gespräch beendet.
Notruf für gehörlose und hörbehinderte Menschen: Mit der offiziellen Notruf-App nora können Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ohne Sprechen alarmiert werden.
Sturm, Starkregen, Gewitter oder Hochwasser an der Mulde: Wer früh gewarnt ist, kann sich und sein Zuhause rechtzeitig schützen. Als Muldenanlieger behalten wir dabei besonders die Pegel der Vereinigten Mulde im Blick.
Hier können Sie die aktuellen Warnkarten des Deutschen Wetterdienstes anzeigen. Beim Laden wird eine Verbindung zum Server des DWD aufgebaut und Ihre IP-Adresse übertragen. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
Oder direkt beim DWD ansehen: Warnlage Sachsen
Quelle: Deutscher Wetterdienst · Stand beim Laden der Seite · Ausführlicher Warnlagebericht
Unsere Gemeinde liegt an der Vereinigten Mulde. Vor allem Püchau, Plagwitz, Lübschütz und Dögnitz grenzen direkt an den Fluss. Bei den Hochwassern 2002 und 2013 waren alle Ortsfeuerwehren tagelang im Einsatz, um Deiche zu sichern und Keller leerzupumpen.
Für unseren Abschnitt ist vor allem der Hochwassermeldepegel Golzern 1 bei Grimma wichtig. Dort kommt eine Hochwasserwelle an, bevor sie uns erreicht. Weiter flussabwärts liegt der Pegel Bad Düben 1. Für beide Pegel veröffentlicht das Landeshochwasserzentrum Sachsen auch Vorhersagen für die nächsten 48 Stunden.
Wasserstände gibt es auch in den Apps Meine Pegel, NINA und WarnWetter sowie telefonisch über die Ortsnetzvorwahl des Pegels mit der Rufnummer 19429.
Richtwerte des Landeshochwasserzentrums Sachsen. Zum Vergleich: Im Juni 2013 stand die Mulde in Golzern bei über 5 Metern.
Cell Broadcast: Warnungen kommen direkt aufs Handy, ganz ohne App.
NINA für Bevölkerungsschutz, WarnWetter vom DWD für Wetter.
Bei Gefahr Radio oder Fernsehen einschalten und auf Durchsagen achten.
Die Sirenen warnen mit einer Minute Heulton. Signale ansehen
Bundesweiter Probealarm jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September um 11 Uhr.
Bei größeren Unwetterlagen besetzen wir die Befehlsstelle im Gerätehaus. Ob das gerade der Fall ist, sehen Sie hier auf der Website. Dann können Sie kleinere Schäden wie umgestürzte Bäume oder Wasser im Keller direkt bei uns melden. Bei Gefahr für Menschen immer 112.
Rauch ist lautlos und breitet sich schneller aus als Feuer. Im Schlaf riecht man ihn nicht, und die meisten Brandopfer sterben nicht an den Flammen, sondern an giftigem Rauch. Ein Rauchmelder weckt Sie rechtzeitig.
In Sachsen gilt die Pflicht seit Anfang 2024 für alle Wohnungen, auch in älteren Gebäuden.
und alle Räume, in denen jemand schläft
auch Gäste- und Jugendzimmer
die zu diesen Räumen führen, also Ihr Fluchtweg
mehr Melder bedeuten mehr Vorwarnzeit
Dampf löst Fehlalarme aus. Für die Küche gibt es Hitzemelder.
In Sachsen müssen die Eigentümer die Melder einbauen. Für die Betriebsbereitschaft sind die Bewohner zuständig, also bei Mietwohnungen die Mieter, es sei denn, der Vermieter übernimmt das selbst.
Kurzes Piepen alle paar Minuten? Das ist meist die Warnung vor einer schwachen Batterie, kein Brand. Tauschen Sie Batterie oder Gerät zeitnah aus.
Ruhe bewahren und alle Personen in der Wohnung warnen.
Wohnung verlassen, Tür hinter sich schließen, keinen Aufzug benutzen.
112 wählen, sobald Sie in Sicherheit sind.
Beim Nachbarn piept es und niemand öffnet? Rufen Sie sofort die 112.
Ein Feuerlöscher hilft nur, wenn man ihn richtig einsetzt. Die wichtigsten Regeln:
Eigenschutz geht vor: Bei starkem Rauch oder wenn sich das Feuer nicht schnell löschen lässt, sofort den Raum verlassen, Tür schließen und 112 wählen.
Im Notfall nicht schreiben, sondern 112 anrufen.
Gemeinde Machern
Freiwillige Feuerwehr Machern
Schlossplatz 9
04827 Machern
Die Gemeinde Machern ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie wird vertreten durch den Bürgermeister Karsten Frosch.
Telefon: 034292 72163
E-Mail: info@feuerwehr-machern.de
oder über unser Kontaktformular
David Kolodziej
Freiwillige Feuerwehr Machern
Schlossplatz 9
04827 Machern
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Fotos: Freiwillige Feuerwehr Machern, historische Aufnahmen aus der Chronik der Feuerwehr Machern. Wappen: Gemeinde Machern. Warnkarten: Deutscher Wetterdienst. Schriften: Barlow und Barlow Condensed (SIL Open Font License).
Verantwortlich für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist:
Gemeindeverwaltung Machern
Schloßplatz 9
04827 Machern
vertreten durch den Bürgermeister Karsten Frosch
Telefon: 034292 850-0
E-Mail: sekretariat@gemeinde-machern.de
Für Fragen zu dieser Website der Freiwilligen Feuerwehr Machern erreichen Sie uns auch unter info@feuerwehr-machern.de.
Der Datenschutzbeauftragte der Gemeinde Machern ist:
Ferris Datenschutz Consulting UG (haftungsbeschränkt)
Heinrich-Schmidt-Str. 1
04347 Leipzig
Telefon: +49 152 53783874
E-Mail: datenschutz@ferris-datenschutz.de
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Stand: Oktober 2026